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Sozialisierung
Die ersten Wochen im Leben eines Welpen sind wichtig für die Prägung und spätere Erziehung. In den ersten 8 Wochen leben die Welpen noch bei uns. Sie lernen im Zusammenleben mit ihren Geschwistern zu spielen, zu raufen und sich zu verständigen. Auch die älteren Hunde unseres Rudels haben soziale Kontakte mit den Welpen und ebnen den Weg in ein gutes soziales Miteinander mit den Artgenossen.
Unsere Aufgabe ist es, die BeardieKinder in dieser frühen Phase sicher zu prägen. Der Kontakt mit uns Erwachsenen, unseren Kindern und den für die Welpen fremden Menschen ist in dieser Zeit sehr wichtig. Sie lernen, dass eine menschliche Hand gutes tut. Verschiedene Umweltgeräusche, die ich ihnen per CD vorspiele, gewöhnen sie an all das, was noch kommen wird. Der Staubsauger wird einer ihrer Bekannten, Besen und Putzlappen auch. Manchmal fällt etwas herunter oder rollt über den Boden. Verschieden Bodenbeschaffenheiten werde ich ihnen vertraut machen, in ihrem Welpenspielplatz reflektieren CDs das Sonnenlicht, raschelnde Fahnen hängen herunter und natürlich fehlt auch Zelt, Tunnel und Wippe nicht. Sie können frei wählen, ob sie dann lieber draußen spielen möchten, ihre Umwelt entdecken oder sich in Ruhe zurückziehen möchten. Wenn es sich ergibt, dass ein Gewitter über Arenberg herrscht, dann sind wir draußen.
Auch werden wir mit den kleinen Welpen auch Auto fahren, ist das kein Garant dafür, dass sie später “unfallfreie” Autofahrer werden. Der erste Kontakt mit den blechernem Gefährt in der Sicherheit des Rudels, erleichtert im späteren Leben meist diese hundeuntypische Art der Fortbewegung.
Es gibt allerdings zwei Dinge, die wir aufgrund der Infektionsgefahr draußen nicht tun. Das ist auf der einen Seite das Verlassen unseres Grundstücks und der Besuch von rudelfremden Hunden. Die Gewöhnung an das Halsband erfolgt spielerisch in unserem Garten.
In diesen acht Wochen widme ich meine ganze Zeit den Welpen. Eine Zeit, auf die ich mich immer sehr freue, auch wenn der Abschied danach immer sehr weh tut. Wichtig ist es mir auch, dass die “Welpianer” ihr BeardieKind besuchen. Morgens, am Mittag, nachmittags, abends, ich bin flexibel. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Welpen, die ihre Menschen schon gut kennen, den Ortswechsel besser verkraften als andere, die ganz plötzlich umziehen
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